Mein Weg
Angefangen habe ich in der Schulmedizin: Meine Ausbildung zur Krankenschwester habe ich am Universitätsklinikum München absolviert. Diese Grundlage prägt meine Arbeit bis heute – ich weiß, wo naturheilkundliche Begleitung sinnvoll ist und wo eine ärztliche Abklärung an erster Stelle steht.
Es folgten das Studium zur Heilpraktikerin und die Fachausbildung zur Kinderheilpraktikerin. Ab 2016 habe ich mich fachlich immer stärker auf den Darm konzentriert: sieben Jahre Ausbildung zur Darmfachberaterin am Institut für Immunologie und Darmgesundheit, dazu eine Fortbildung mit Schwerpunkt Kindergesundheit und eine Fortbildung zur Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO).
Wie ich arbeite
Die Arbeit als Heilpraktikerin umfasst ein breites Spektrum: die körperliche Anamnese, die Untersuchung, die Arbeit mit Laborbefunden, die Bewegungs- und Spieltherapie – und vor allem das Eindenken in das Lebensbild eines Menschen. Ich möchte verstehen, wo jemand herkommt, bevor ich etwas vorschlage.
Helfen und Lindern funktioniert nicht sofort. Was langfristig trägt, ist fast immer die Mitarbeit der Patientinnen und Patienten selbst.
Eine gesunde Lebensweise sieht bei jedem anders aus. Meist geht es um die Ernährung, um Stressabbau und bei vielen Beschwerden um die Arbeit an der Wirbelsäule. Das ist ein Prozess, der Aufmerksamkeit und Ausdauer erfordert und in dem wir ausprobieren, welcher Weg zum Ziel führt.
Genauso wichtig ist mir, die Grenzen meiner Arbeit zu benennen. Ich bin keine Ärztin. Wenn mir etwas auffällt, das ärztlich untersucht werden muss, sage ich das – und arbeite dann gern begleitend zu einer ärztlichen Behandlung.
